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Die Sonnenbrille beim Angeln

Dezember 15th, 2008 · No Comments

Eine Sonnenbrille gehört zum Angeln unabdingbar dazu. Gerade Fliegenfischer werden es bestätigen, dass sie in manchen Situationen auf eine Sonnenbrille nicht verzichten können. Beim Fliegenfischen stehen die Angler, mit einer Wathose bekleidet, mitten in einem Fluss und schwingen mit ihrer Rute eine Fliege über dem Wasser. Die Fliege ist entweder selbst gebunden oder in einem Fachgeschäft gekauft; in jedem Fall aber künstlich.

Wahre Paradiese für Fliegenfischer sind klare Gebirgsflüsse, wie etwa die Soca in Slowenien. Hier ohne eine Sonnenbrille in das Wasser zu steigen, kann unangenehm werden. Das funkelnd klare Wasser, der weiße Kiesboden am Flussgrund, und die Reflektionen des Sonnenlichts machen es unmöglich, im Wasser erkennen zu können, wo ein Fisch steht. Hier gibt es jedoch spezielle Brillen, die eine polarisierende Wirkung zeigen, das heißt, sie entspiegeln die Wasseroberfläche. Nun kann ein Fliegenfischer genau sehen, wo sich im Wasser, in den Tümpeln oder Stromschnellen, die dicksten Marmoratas, Äschen oder Forellen aufhalten, und ihre Fliege gekonnt über dieser Stelle kreisen lassen.

Ohne eine Sonnenbrille müsste der Angler viel intensiver schauen, um im reißenden Wasser etwas erkennen zu können. Dies kann in manchen Fällen so anstrengend sein, dass es Kopfschmerzen verursachen kann, wenn man es zu lange tut. Die Unfallgefahr, die besteht, wenn ein Angler im Flussbett steht, und nicht sieht, wo er hintritt, lässt sich ebenfalls erheblich reduzieren, wenn er eine Sonnenbrille trägt. Oftmals werden zwischen den Steinen im Fluss Unebenheiten im Boden durch das reflektierende Sonnenlicht unsichtbar gemacht. Hier zu stürzen und mit dem Kopf auf einen Stein zu fallen, könnte tödlich enden.