Carports stellen eine Möglichkeit dar, das Winterauto im Sommer, also in der Zeit, in der es abgemeldet ist, und auf seinen neuen Einsatz wartet, unterzustellen. Nicht jeder Autofahrer hat zwei Garagen zur Verfügung, sodass er für beide Kraftfahrzeuge eine passende, witterungsgeschützte Unterstellmöglichkeit nutzen kann. Da das Auto, welches im Sommer gefahren wird, meistens das neuere und schönere von beiden ist, wird diesem auch das bessere Plätzchen zugeteilt. Carports sind dann eher die Wächter der Winterautos, die sie etwas schützen, aber nicht so kostenaufwendig sind, wie die zweite Garage, die man bauen oder anmieten müsste.
Egal, ob man in Miete wohnt, oder ein eigenes Heim besitzt – die zweite Garage ist die wesentlich teurere Lösung, als die Nutzung eines Carports. Dabei ist es doch ein zumindest zufrieden stellender Schutz, den die Carports ihren Nutzern bieten Schnee und Hagel können dem Auto nichts anhaben, ebenso die pralle Sonne wird abgehalten. Natürlich ist es nicht gewährleistet, dass die Scheiben nicht anfrieren, beziehungsweise im Sommer die Innentemperatur angenehm kühl ist. Zwar bieten Carports im Sommer etwas Schatten, und halten auch leichten Frost im Winter ab, doch wie eine Garage sind sie trotzdem nicht.
Für all jene, die keine zweite Garage anmieten oder bauen lassen wollen, sind Carports also die ideale Lösung, wenn es um das Winterauto geht. Es kann so in einer geschützten Umgebung auf seinen nächsten Einsatz warten, der beginnt, wenn es mit dem Sommerwagen ein zu großes Risiko ist, bei Schnee und Glatteis Unfälle zu bauen. Die meisten Winterautos verbringen die Zeit von Anfang April bis Ende Oktober in ihren Carports.
