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Kleidung in der Schule

Januar 19th, 2009 · No Comments

Wie sich Schüler kleiden, liegt oft daran, wie viel Geld die Eltern zur Verfügung haben, um die Modeerscheinungen mitzumachen. In den ersten Klassen ist das Thema noch nicht allzu sehr im Vordergrund, auch wenn sich ein gewisser Markenzwang auch hier schon bemerkbar macht.

So kann es auch in den frühen Jahrgangsstufen schon passieren, dass Kinder, die kein Mäppchen einer besonderen Marke mit dem dazu passenden Rucksack, nicht die Schuhe der Saison oder die Jeans aus dem angesagtesten Katalog aufweisen können, manchen bösen Spruch zu hören bekommen. Die Eltern haben hier nur zwei Möglichkeiten. Schaffen sie es, dem Kind nahezubringen, dass die Sucht nach Marken nicht sein muss, und dass man sich von dem Geld, was man durch günstigere Kleidung einspart, manches andere leisten kann, haben sie Glück. Ansonsten haben sie mit Tränen und oft bedrückten Kindern zu rechnen. Ob man sich nun entscheidet, nachzugeben, und einige wenige Markensachen kauft, oder ob man hart bleibt, muss man selbst entscheiden. Nicht immer tut man dem Kind etwas gutes, wenn man auf seiner Meinung beharrt. Natürlich kann man nicht jeden Monat einige hundert Euro für Klamotten ausgeben.

Deshalb sollte man versuchen, Kompromisse zu schließen, und die Allround Mode und Marken Stücke kombinieren. Ein Schottenrock, der nur wenige Monate aktuell ist, muss ja nicht hunderte von Euros kosten, wenn es einen gibt, den man zu einem günstigen Preis erstehen kann. Dafür kann dann die Jeans, die auch in zwei Jahren noch modern ist, ruhig etwas teurer bezahlen, denn zumindest in den meisten Fällen hält die Markenware auch länger, als billige Jeans. Ähnlich ist es bei Oberteilen. Die Basics, die oft und lange getragen werden, kauft man letztendlich billiger, wenn man etwas mehr ausgibt, denn die Sachen sind deutlich stabiler. Für Modeerscheinungen, oder mal ein Trägertop kann man auch in einem Kleidungsdiscounter einkaufen. Bei Schuhen verhält sich die Sache ähnlich. Sind die Kinder einmal dem Alter entwachsen, in welchem sie alle paar Wochen eine größere Nummer auf dem Schuhkarton stehen haben, in welchem man die schon wieder fälligen neuen Schuhe nach hause bringt, darf man ruhig einmal einen Sonderpreis nutzen.

Kommt dann die Zeit, wo die Füße ausgewachsen sind, muss man die Jugendlichen einfach vor die Wahl stellen, ob sie ein Paar Schuhe für einen höheren Preis oder mehrere für günstigeres Geld besitzen wollen. Es gibt außerdem die Möglichkeit, dass sich die Sprösslinge die sehr besonderen Kleidungsstücke, die in der Schule gerade besonders in sind, vom Taschengeld kaufen oder sich zu Weihnachten oder zum Geburtstag wünschen.